Berichte
Newsletter #4
Liebe Freunde aus Frankreich, Deutschland und anderswo!

Es macht Freude, die Auswirkung der Aktivitäten der Deutsch-Französischen Chöre, ihrer Chorleiter und ihrer Choristen immer wieder neu zu erleben:

Ob es darum geht, musikalisch und menschlich präsent zu sein, wenn der 60. Jahrestag der Initialzündung der Europäischen Union gefeiert wird, ob zwei musikalisch wie freundschaftlich verbundene DFC (Köln und Berlin) mit Werken von Mendelssohn Bartholdy und Rachmaninoff in der Emmaus-Kirche das Berliner Publikum erfreuen,  bevor dies im Herbst in Köln wiederholt wird, ob es darum geht, Tausende von Deutschen und Franzosen, die sich in Stolberg zusammenfinden, musikalisch bei der  Feier zur 20jährigen Partnerschaft mit gleich zwei französischen Städten zu unterstützen, ob es darum geht, dass in Rom, der ewigen Stadt, ein Chorleiter unvorbereitet bei den Konzerten einspringt, weil der Leiter des Partnerchors aus dem anderen Land kurzfristig verhindert ist und so die gesamte Reise rettet, ob es um die unerwartet hohe lokale Beachtung des 30. Jubiläums des DFC Bonn geht, der aus dem kulturellen Leben der Universitätsstadt nicht mehr wegzudenken ist, ob es um die hohe musikalische Auszeichnung unserer DFC Freiburg sowie Dresden geht, die uns mit Stolz und mit Dankbarkeit erfüllt auch dafür, dass die Jugend von Chemnitz und aus Sachsen sehen konnte, welchen musikalischen und menschlichen Ansprüchen die Arbeit in einem deutsch-französischen Amateurchor gerecht wird - dies sind einige der heute dargestellten Höhepunkte der unmittelbar letzten Wochen aus dem Leben der DFC, die erneut darstellen, dass sowohl global als auch lokal die Vision der DFC für die Menschen eine hohe Bedeutung hat und wie schön das Gefühl ist, dazu zu gehören.

Viel Spaß allen Chorleitern und Choristen bei den gerade laufenden Ereignissen, Eurochorus in Toulouse und die Choralies in Vaison-la-Romaine!
 
Der Vorstand des VDFC.


Fokus: die DFC Dresden und Freiburg ausgezeichnet!
Europas Kultuhauptstädte und der Chorgesange
Aktuelle Termine

Berichte
   
Der DFC Paris singt über den Frieden
Der Euro ist in Gefahr? Die Europäische Union ist in Schwierigkeiten und ihre Dynamik lässt zu wünschen übrig?
Wir wissen heute, dass wir seit 65 Jahren in Europa nur Frieden kennen. Wir schulden dies den Visionären, die in der Lage waren, ihren Ideen Ausdruck zu verleihen, die Verantwortlichen der Staaten zu überzeugen und Strukturen zu schaffen, die den Europäern eine Oase des Friedens und des Wohlstands gaben.
Auf Einladung von drei Städten im Département Moselle hat sich der DFC Paris vom 22. bis 24. Mai 2010 (Pfingsten) an den Kriegsschauplatz begeben, der später der der Geburt der europäischen Idee wurde, um über den Frieden zu singen.
Erstes Konzert in der St. Katharinen-Kirche von Bitsch, das ebenfalls Ort der Zitadelle ist, in der Konflikte zwischen Deutschen und Franzosen einen tödlichen Ausgang hatten,  vor allem während des Ersten Weltkrieges. Der Bürgermeister, Herr Humbert, dankte dem DFC, indem er ihn persönlich beim Besuch der Zitadelle begleitete, wo ein Film die Umgebung und das Schicksal ihrer Bewohner in der letzten Phase des Konflikts eindrucksvoll nachzeichnet.
Nach der Gestaltung einer deutsch-französisch-philippinischen Pfingstmesse in Reyersviller gedachte der DFC des 60. Jahrestages des Appells von Robert Schuman, der der Ursprung der Gründung der EGKS (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) war, indem er sich nach Scy-Chazelles, Schumans Wohnort, begab. Dort sang er nach einem Besuch des Schuman-Museums in der vollbesetzten Kirche Saint Rémi die Friedenskantate vor einem tief berührten Publikum.
Vielen Dank an den DFC Paris, der durch diese Reise dem Frieden und dem europäischen Gebäude und dem Sinn, den wir der Musik verleihen, einen weiteren Stein hinzugefügt hat. Damit möge die Musik diejenigen beglücken, die durch die positive Entwicklung internationalen kulturellen Austauschs angezogen werden.

Erik Cummerwie
     
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Besuch des DFC Köln in Berlin
„Berlin ist eine Reise wert“ – ein alter Ausspruch, der aber immer noch aktuell ist. Pfingsten war es mal wieder so weit. Mit ca. 45 Choristen machten wir uns Pfingstsamstag auf den Weg nach Berlin, um den DFC Berlin zu besuchen und am Sonntagabend in der Emmaus-Kirche in Kreuzberg mit den Schwerpunkten Mendelssohn Bartholdy und Rachmaninoff ein gemeinsames Konzert zu geben. Wir wurden von den Berlinern herzlich empfangen. Die meisten Kölner waren bei Berliner Choristen untergebracht, so wie es bei Besuchen von Deutsch-Französischen Chören üblich ist. Nach einer anstrengenden Probe am Samstagnachmittag war der Abend frei für eigene Streifzüge durch die Stadt. Am Sonntagvormittag bestand Gelegenheit, mit Berliner Choristen im Rahmen von zwei geführten Stadtspaziergängen Berlin zu erkunden.

(c) Helmut Bertsch

(c) Helmut Bertsch
Am Nachmittag wurde dann nochmals geprobt. Das Konzert war gut besucht, was uns gefreut hat. Einen großen Teil des Konzertes haben beide Chöre gemeinsam gesungen, aber auch die Beiträge der einzelnen Chöre kamen bei den Besuchern gut an. Hier die Kritik einer begeisterten Journalistin. Nach dem Konzert wurde in den Gemeinderäumen der Emmaus-Kirche noch gemeinsam gefeiert und gesungen. Der Gegenbesuch des Berliner Chores in Köln ist vom 05.11. bis 07.11.2010 geplant. Am 06.11.2010 findet in der Kirche Groß St. Martin, die mitten in der Kölner Altstadt liegt, das gemeinsame Konzert statt.

Dieter Menne
„Liebe Kölner ChoristInnen, es war mir und uns Berlinern eine große Freude mit Euch, sowohl musikalisch als auch privatim! Ganz herzlichen Dank für Euren Besuch, das gute Wetter, das ihr mitgebracht hattet (und das seither wie ein schöner Nachklang geblieben ist), Eure gute Laune und Eure Musik
Steffen Raphael Schwarzer, Chorleiter des DFC Berlin
     
   
     
20 Jahre Partnerschaft mit Faches-Thumesnil und Valognes
Die DFC sind nicht nur zu international bedeutenden  Anlässen aktiv, sondern bezeugen auch lokal ihr Engagement und ihre Unterstützung für Initiativen, die dem zunehmenden Kennenlernen und dem grenzüberschreitenden Verständnis der Bevölkerung dienen.
In diesem Sinne sind wir unserem DFC Aachen, den „Troubadours d’Aix“, dankbar, dass sie am 29.05. bei der Erneuerung der 20jährigen Partnerschaft (nach 20 Jahren) der Stadt Stolberg mit gleich zwei französischen Gemeinden Faches-Thumesnil und Valognes den musikalischen Rahmen gegeben haben.
Die Repräsentanten der drei Städte und die anwesende Bevölkerung haben sich in den sorgfältig ausgewählten Liedern aus beiden Ländern wiedererkannt und waren unserem Chor sehr dankbar. Für die Menschen ist es immer wieder ein Erlebnis festzustellen, dass Choristen aus anderen Ländern sich mit ihrer eigenen Musikliteratur befassen. Die Freude, die die Troubadours ausstrahlten, hat sich auf die Zuhörer übertragen.
Erik Cummerwie
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Deutsch-Französisches Treffen München-Aurillac in Rom
Die Idee einer Chorreise nach Italien gebührt unserem Chorleiter Roberto Seidel. Dazu kam der Gedanke eines deutsch-französischen Treffens mit dem Deutsch-Französischen Chor Multiphonie aus Aurillac. Dieses Projekt eines Deutsch-Französischen Chortreffens an einem dritten Ort war ein Novum!
Wir hatten großes Glück, denn dank der „ad hoc“ Hilfe von Michèle Cordier, einer der ChorleiterInnen aus Aurillac, konnte unser durch die kurzfristige Verhinderung unseres Münchner Chorleiters gefährdetes musikalisches Projekt doch noch stattfinden.
Unsere beiden Chöre haben am 24.05.2010 die Pfingstmesse in der Basilika San Paolo fuori le Mura musikalisch umrahmt. Hauptprogramm: die Messe in Cis-moll von Louis Vierne. Die junge Organistin Sul Bi Yi hat uns brillant begleitet.
Der Aufstieg der spanischen Treppe, sowie die Besichtigung der Gärten der Villa Medici – eine Kultstätte für Franzosen- waren Anlass zu vielen deutsch-französischen Ständchen.
Ein musikalischer „bunter Abend“  unter der Leitung von Daniel Bayle, Caroline Heslouis und Michèle Cordier hat dieses schöne Treffen noch besiegelt und gezeigt, dass wir in der Tat eine große musikalische Familie sind.

Dorothée Jacquot-Weber und Solange Debord
   
   
 
30 Jahre und kein bisschen leise – der DFC Bonn feiert Geburtstag
Runde Geburtstage sind ein willkommener Anlass, Freunde und Verwandte von nah und fern wieder zu sehen. So halten es auch die Deutsch-Französischen Chöre, die dank der zahlreichen Jubiläen über die Jahre zu einem dichten Netz persönlicher Freundschaften zusammengewachsen sind. An Christi Himmelfahrt war es endlich soweit: der Chor aus Lyon reiste, neben Delegierten aus anderen Chören – darunter als Ehrengast Bernard Lallement, spiritus rector der Deutsch-Französischen Chöre – und zahlreichen Ehemaligen, an, um mit den Bonnern gemeinsam zu feiern und zu singen. Lyon, Tor zum sonnigen Süden, Stadt der legendären „traboules“ und Heimat von Paul Bocuse: das setzte kulinarische Standards, die den teutonischen Ehrgeiz anstachelten. Und so standen die folgenden drei Tage im Zeichen von gemeinsamen Proben und Feiern, bei denen das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Musikalischer Höhepunkt war das Konzert in der Bonner Kirche St. Remigius am Samstagabend. Auf dem Programm stand neben dem Miserere c-moll des barocken Kapellmeisters Johann Adolf Hasse das berühmte Mozart-Requiem in d-moll. Unter dem Dirigat des Bonner Chorleiters Stefan Mohr gelang eine packende Darbietung des Meisterwerks, bei der Elsa Goujon-Grégori, Chefin in Lyon, als Solo-Sopranistin brillierte. Dank der Lyoner kam auch der Bonner Titan Ludwig van Beethoven zu seinem Recht: beim freitäglichen Jubiläumsfest präsentierten sie eine Schau avantgardistischer Chormode, von sportlich bis mondän, die in einer furiosen Darbietung des Schlusschores der Neunten Sinfonie gipfelte. Während die Götterfunken nur so sprühten, wünschten sich alle Choristen ein baldiges Wiedersehen, diesseits oder jenseits des Rheins.
Christiane Schmeken
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Fokus
Die DFC Dresden und Freiburg ausgezeichnet!
Duplizität der Ereignisse?
Eigentlich wollten wir, der DFC Dresden, schon im vergangenen Jahr am Wettbewerb des Ostsächsischen Chorverbandes teilnehmen und hatten die „Pflichtliteratur“ hart erarbeitet. Einen Tag vor dem Ereignis mussten wir absagen, da unsere Chorleiterin Carola Rühle erkrankt war. Alles Mühen umsonst…
Für den 09. Mai 2010 hatte nun der Westsächsische Chorverband einen Wettbewerb ausgeschrieben. Wir wollten es versuchen, begannen erneut fleißig zu proben (natürlich wieder andere Stücke) und freuten uns auf die Fahrt nach Chemnitz.
Am 07.05. erkrankte Carola… Was tun? Wieder absagen? Die Enttäuschung im Chor war groß. Also wagten wir das Spiel mit dem „Großen Unbekannten“: Am 03. Mai hatte sich ein junger Mann im Chor vorgestellt, der Stimmgruppenproben übernehmen wollte. Wir kannten ihn nicht und er kannte uns nicht. Wir baten ihn, das Dirigat zum Wettbewerb zu übernehmen, organisierten für Samstag eine Kennenlernprobe und er sagte zu.

So fuhren wir am nächsten Tag nach Chemnitz zum Wettbewerb, starteten in der Kategorie „Kammerchor“, sangen unsere Stücke (H. Schütz „So fahr ich hin“, F. Hensel „Schilflied, Erdmann „Ach, Elslein, liebes Elslein mein“ und das „Ecce virgo“ von Sommerro) und trauten unseren Ohren nicht, als wir zur „Urteilsverkündung“ aufgerufen wurden: eine Goldmedaille und ein dritter Platz (mit nur zwei Punkten Abstand zum 2. Platz!).


(c)Matthias Hieke
Der Mann, der so mutig das Dirigat übernommen hatte, heißt Arvid Heubner. Er erhielt von der Jury einen Sonderpreis fürs Dirigieren. Die Freude und Überraschung war allseits groß.
Inzwischen hat Arvid mit uns gemeinsam zwei weitere Auftritte gemeistert:
Natürlich nahmen wir auch in diesem Jahr an der Fête de la Musique teil, die unser Chor vor 4 oder 5 Jahren auch nach Dresden „geholt“ hat, und deren Organisation jetzt in den Händen des Institut Francais liegt. Am letzten Wochenende im Juni findet seit 20 Jahren das Elbhangfest als buntes Kultur- und Straßenfest zwischen der Loschwitzer Brücke „Blaues Wunder“ und dem Pillnitzer Schloss statt. Wir durften ein kleines abendliches Konzert im Schlosspark geben und danach in die Sommerferien starten.
Ilona Grabe
Der Europäische Regio-Chor-Preis geht an den Deutsch-Französischen Chor Freiburg!
Am 8. Mai wurde der DFC Freiburg von der Stiftung Pro Europa mit dem Europäische Regio-Chor-Preis geehrt. Wie die (beigefügte) Urkunde es auch belegt, wurden damit sowohl "das hohe gesangliche Niveau une die künstleriche Leistung des Chores" gewürdigt als auch "seinen großen Beitrag zum kulturellen Dialog." - So viel Lob an einem Tag hatten wir seit langem nicht mehr bekommen...
Nicht desto tzrotz bleibt der Chor sehr bescheiden und bereitet sich fleißig auf die am Wochenende stattfindenden Konzerten zum Thema Legenden und Mythen!

Frédéric Trinques
 
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Europas Kulturhauptstädte und der Chorgesang...
"Es wird sowieso zu viel geredet in der Welt, es sollte mehr gesungen werden."
Steven Sloane

Essen mit dem Ruhrgebiet, Istanbul, Pécs…was haben diese Städte bzw. Gegend gemeinsam? Na klar, alle drei sind Europas Kulturhauptstädte 2010. Jede von ihnen weist der (Chor-) Musik einen besonderen Platz zu. Sehen wir uns einige Beispiele an...

Der Tag des Lieds : 55 000 Choristen !
Am vergangenen 5. Juni hat am Ende von vier durch 600 Chorkonzerte im ganzen Ruhrgebiet rhythmisierten Tagen der !SING – DAY OF SONG die Teilnehmer der drei Städte vereint und das Stadion von Gelsenkirchen erbeben lassen. Ein buntes Mosaik von Choristen: 55000 Sänger waren der Einladung von Steven Sloane, musikalischer Leiter des Symphonieorchesters von Bochum und künstlerischer Leiter von  Ruhr 2010, gefolgt, um in noch nie dagewesener Weise gemeinsam zu singen, dazu noch in ausgezeichneter Gesellschaft : ein Chor aus Istanbul, ein Männerchor aus Pécs, die Wise Guys und auch Bobby McFerrin wollten an diesem Ereignis teilnehmen. An alle Hörer/ Choristen wurde eine Gesangsbroschüre verteilt, und mit der Unterstützung des Symphonieorchesters von Bochum wurde es...ein vielfältig-bunter Abend: von den Beatles bis Beethoven, von Chören, die Lieder aus Opern von Verdi und Bizet sangen, bis Herbert Grönemeyer, Komponist von « Komm zur Ruhr », der offiziellen Hymne von Ruhr 2010...ein unvergessliches Ereignis, ein nachahmenswertes Konzept! Dabei ist von der industriellen Vergangenheit des Ruhrgebiets (ist) nur noch wenig zu sehen: ein paar stillgelegte Hochöfen und ein zum Konzert- und Veranstaltungssaal umgebauter Gasometer! Heutzutage ist das Ruhrgebiet gleichbedeutend mit Natur und Kultur in allen Varianten und einem herzlichen Empfang!

Fotos des !SING – DAY OF SONG in der Veltins Arena von Gelsenkirchen.
Ein in der Zeitschrift Neue Chorzeit im Mai 2010 auf Deutsch veröffentlichter Artikel.


(c)RUHR.2010






(c)RUHR.2010
/ Manfred Vollmer
Pécs, die singende Europäische Kulturhauptstadt !
Vom 15. bis 22. August startet die ungarische Stadt Pècs mit einem neuen Konzept: Pècs cantat, die singende Kulturhauptstadt Europas! 22 Jahre nach einem historischen Festival (EUROPA CANTAT X von 1988), in Vorahnung des Falls des Eisernen Vorhangs und unter dem Vorsitz des unvergessenen Marcel Corneloup (s. Hommage w.u.), lädt diese lebendige Stadt Europa aufs Neue zum Singen ein. Hauptsächlich ungarische, aber auch schwedische und kroatische Chorleiter geben Choristen aller Niveaus und ganz verschiedener Herkunft, die sich in einen der sechs angebotenen Workshops eingeschrieben haben, Einblicke in die typischen Merkmale ungarischer oder internationaler Musiktraditionen. Wenn Sie Ihre Ferienreise in diese Gegend führen sollte, wäre es vielleicht eine Idee, eins dieser Konzerte zu besuchen? Weitere Informationen unter www.pecscantat.hu
.

Istanbul – Kunst, für und von allen
Istanbul, die Brücke zwischen Europa und Asien: an diesem Schnittpunkt faszinierender kultureller Begegnungen steht die junge Generation im Mittelpunkt von Istanbul 2010. Deshalb bietet die Stadt in diesem Jahr den Kindern und Jugendlichen zusätzliche Möglichkeiten, sich durch Theaterspiel, Tanz, Musik oder szenische Künste auszudrücken, was diese jungen Mitbürger zu Botschaftern der Künste macht. Durch Projekte in Zusammenarbeit mit Schulen, aber auch durch über die ganze Stadt verteilte offene Bühnen und nicht zuletzt die Teilnahme eines Amateurchors am Tag des Lieds in Gelsenkirchen möchte Istanbul allen und jedem die Möglichkeit geben, sich an diesem Großereignis des Jahres 2010 zu beteiligen.
Internetseite Istanbul 2010
Siehe dazu einen ergänzenden Artikel in der Zeitschrift « Sounds in Europe » des Europäischen Musikrates

Nächstes Jahr in Estland...
Es gibt ein Land, in dem der Chorgesang zu Hause ist... willkommen in Estland! Da wundert es wenig, wenn man feststellt, dass Tallinn, Europas Kulturhauptstadt 2011, nicht zurückstehen will und für das nächste Jahr zu einer Neuauflage seines Sängerfests 
Laulupidu einlädt, wo sich am 3. Juli bis zu 100 000 Choristen einfinden werden. Danach findet vom 9. bis zum 17. Juli EUROPA CANTAT junior 6 wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt in Pärnu statt, und schließlich wird vom 26. September bis zum 2. Oktober in Tallinn das World Forum on Music stattfinden!


(c)ToBreatheAsOne
Essen lädt Europa zu einem gigantischen gemeinsamen Singen ein, Pécs veranstaltet ein Festival, Istanbul macht den jungen Generationen Mut, und Tallinn lädt die Jüngsten ein, aber auch politische Amtsträger und musikalische Verbände...Lauter Türen für neue Kooperationsmodelle zwischen chorischer Praxis auf Amateurebene und einem größeren politischen und kulturellen Event. Ideen zur Weiterentwicklung im Hinblick auf Marseille 2013?

Isabelle Métrope

Ein ganz ähnliches Vorhaben : Access ! Erstes Junges Europäisches Musikforum, ein von der Arbeitsgruppe Jugend des Europäischen Musikrates initiiertes Treffen professioneller und junger Musiker, mit Studenten und Kunstorganisatoren unter 30 Jahren, in Turin, Italien, vom 15. bis 17. Oktober 2010. Ein vom  
Europäischen Musikrat, Europa Cantat, FENIARCO (italienischer Chorverband), Jeunesses Musicales Internationales, dem Italienischen Musikrat und der Association Européenne des Festivals organisiertes Ereignis. Informationen und Anmeldung unter www.emc-imc.org/working-group-youth/access
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Der Verband ist auf Facebook! Sie finden uns hier
     
   
     
Aktuelle Termine

Eurochorus 2010 war ein Erfolg!

Eurochorus 2010 ist mit zwei tollen Konzerten zu Ende gegangen. 100 Choristen aus mehreren europäischen Ländern, unter ihnen etwa zwanzig aus DFCs, haben den Elias von Mendelssohn interpretiert. Sie wurden vom Orchester Musica d'Oc unter der Leitung von Lorraine Gariépy und Andreas Foerster begleitet.
Das Ereignis war gleichzeitig auch eine Herausforderung: das Ausarbeiten zweier Stunden (schöner!) Musik in nur zehn Tagen! Eine Aufgabe, die mit Schwung, Begeisterung und Emotion gemeistert wurde.

Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern. Auf der
Facebook-Seite von Eurochorus finden Sie Fotos des Treffens, von den Proben und den Momenten der Entspannung... und bald auch von den Konzerten!

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auch
 auf dem Eurochorus Blog


(c)Isabelle Métrope
Die Choralies rücken näher!

Dort können Sie unseren Verband bei zwei Terminen musikalisch treffen:
Mittwoch, den 4. August, 17 Uhr
Cathédrale von Vaison
Konzert unseres Projektchores: die Chorales Franco-Allemandes
Programm: Requiem (M. Duruflé), Domine non Secundum und Ave Maria (C. Franck) und Cantique de Jean Racine (G. Fauré). Die Leitung hat der Chorleiter des Bonner DFC Stefan Mohr.
Eintritt: frei für Choralies-Teilnehmer, 16 € für andere Besucher (Abendkasse oder Vorverkauf bei den Choralies).

Samstag, den 7. August, 14:30
Kirche von Rasteau
Abschlusskonzert des Choralies-Ateliers „Lore-Ley“ – deutsche und französische
Volkslieder im neuen Gewand, geleitet vom Kölner DFC Chorleiter Andreas Foerster. Im zweiten Konzertteil ist das Atelier „Frankreich trifft Schweden...“ unter der Leitung von Gunnar Eriksson zu hören.
Eintritt frei!
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Frühere Newsletters: Newsletter Nr. 1Newsletter Nr. 2, Newsletter Nr. 3
Der Verband der Deutsch-Französischen Chöre (VDFC)

Der Verband der Deutsch-Französischen Chöre wurde 1983 von Bernard Lallement gegründet. Derzeit sind 15 Chöre im Verband Mitglied, die sowohl in Frankreich als auch in Deutschland und Polen sitzen. Der VDFC initiiert und unterstützt deutsch-französische musikalische Austausche, die die Völkerverständigung und übernationale Freundschaft fördern.
Einmal im Jahr versammeln sich Delegierte aller Mitgliedschöre für ein Konferenzwochenende in einem der drei Länder, um sich über gemeinsame Anliegen auszutauschen, Konzerte und Austausche zu planen und Vorschläge für die Chorarbeit auszuarbeiten.
Der Vorstand besteht aus Chorsängern der Mitgliedschöre, derzeit aus Frankreich und Deutschland. Präsident ist seit vielen Jahren das Bonner Chormitglied Erik Cummerwie.

Der Verband der Deutsch-Französischen Chöre ist Mitglied des internationalen Chorverbands „A Cœur Joie International“ (ACJ-I) und der „Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa“ (VDFG).
   
Impressum
Edition: Erik Cummerwie, Isabelle Métrope
Das Redaktionsteam bedankt sich bei Solange Debord, Ilona Grabe, Dorothée Jacquot-Weber, Reinhard Kißler, Dieter Menne, Florence Recoursé, Susanne Saeger, Christiane Schmeken, Steffen Raphael Schwarzer und Frédéric Trinques für ihre Beiträge.