| Berichte |
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| Der DFC Paris singt über den Frieden |
Der Euro
ist in Gefahr? Die Europäische Union ist in Schwierigkeiten und
ihre Dynamik lässt zu wünschen übrig?
Wir wissen heute, dass wir seit 65 Jahren in Europa nur Frieden kennen.
Wir schulden dies den Visionären, die in der Lage waren, ihren
Ideen Ausdruck zu verleihen, die Verantwortlichen der Staaten zu
überzeugen und Strukturen zu schaffen, die den Europäern eine
Oase des Friedens und des Wohlstands gaben.
Auf Einladung von drei Städten im Département Moselle hat
sich der DFC Paris vom 22. bis 24. Mai 2010 (Pfingsten) an den
Kriegsschauplatz begeben, der später der der Geburt der
europäischen Idee wurde, um über den Frieden zu singen.
Erstes Konzert in der St. Katharinen-Kirche von Bitsch, das
ebenfalls Ort der Zitadelle ist, in der Konflikte zwischen Deutschen
und Franzosen einen tödlichen Ausgang hatten, vor allem während des
Ersten Weltkrieges. Der Bürgermeister, Herr Humbert, dankte dem DFC,
indem er ihn persönlich beim Besuch der Zitadelle begleitete, wo ein
Film die Umgebung und das Schicksal ihrer Bewohner in der letzten Phase
des Konflikts eindrucksvoll nachzeichnet.
Nach der Gestaltung
einer deutsch-französisch-philippinischen Pfingstmesse in Reyersviller
gedachte der DFC des 60. Jahrestages des Appells von Robert Schuman,
der der Ursprung der Gründung der EGKS (Europäische Gemeinschaft für
Kohle und Stahl) war, indem er sich nach Scy-Chazelles, Schumans
Wohnort, begab. Dort sang er nach einem Besuch des Schuman-Museums in
der vollbesetzten Kirche Saint Rémi die Friedenskantate vor einem tief
berührten Publikum.
Vielen Dank an den DFC Paris, der durch diese
Reise dem Frieden und dem europäischen Gebäude und dem Sinn, den wir
der Musik verleihen, einen weiteren Stein hinzugefügt hat. Damit möge
die Musik diejenigen beglücken, die durch die positive Entwicklung
internationalen kulturellen Austauschs angezogen werden.
Erik Cummerwie
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| Besuch des DFC Köln in Berlin |
„Berlin ist eine Reise wert“ – ein alter Ausspruch,
der aber immer noch aktuell ist. Pfingsten war es mal wieder so weit.
Mit ca. 45 Choristen machten wir uns Pfingstsamstag auf den Weg nach
Berlin, um den DFC Berlin zu besuchen und am Sonntagabend in der
Emmaus-Kirche in Kreuzberg mit den Schwerpunkten Mendelssohn Bartholdy
und Rachmaninoff ein gemeinsames Konzert zu geben. Wir wurden von den
Berlinern herzlich empfangen. Die meisten Kölner waren bei
Berliner Choristen untergebracht, so wie es bei Besuchen von
Deutsch-Französischen Chören üblich ist. Nach einer
anstrengenden Probe am Samstagnachmittag war der Abend frei für
eigene Streifzüge durch die Stadt. Am Sonntagvormittag bestand
Gelegenheit, mit Berliner Choristen im Rahmen von zwei geführten
Stadtspaziergängen Berlin zu erkunden.
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(c) Helmut Bertsch |

(c) Helmut Bertsch |
Am Nachmittag wurde dann nochmals geprobt. Das Konzert war gut
besucht, was uns gefreut hat. Einen großen Teil des Konzertes haben
beide Chöre gemeinsam gesungen, aber auch die Beiträge der einzelnen
Chöre kamen bei den Besuchern gut an. Hier die Kritik einer
begeisterten Journalistin. Nach dem Konzert wurde in den Gemeinderäumen
der Emmaus-Kirche noch gemeinsam gefeiert und gesungen. Der Gegenbesuch
des Berliner Chores in Köln ist vom 05.11. bis 07.11.2010 geplant. Am
06.11.2010 findet in der Kirche Groß St. Martin, die mitten in der
Kölner Altstadt liegt, das gemeinsame Konzert statt.
Dieter Menne
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„Liebe
Kölner ChoristInnen, es war mir und uns Berlinern eine große Freude mit
Euch, sowohl musikalisch als auch privatim! Ganz herzlichen Dank für
Euren Besuch, das gute Wetter, das ihr mitgebracht hattet (und das
seither wie ein schöner Nachklang geblieben ist), Eure gute Laune und
Eure Musik“
Steffen Raphael Schwarzer, Chorleiter des DFC Berlin |
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| 20 Jahre Partnerschaft mit Faches-Thumesnil und Valognes |
Die DFC sind nicht nur zu
international bedeutenden Anlässen aktiv, sondern bezeugen
auch lokal ihr Engagement und ihre Unterstützung für
Initiativen, die dem zunehmenden Kennenlernen und dem
grenzüberschreitenden Verständnis der Bevölkerung dienen.
In diesem Sinne sind wir unserem DFC Aachen, den „Troubadours
d’Aix“, dankbar, dass sie am 29.05. bei der Erneuerung der
20jährigen Partnerschaft (nach 20 Jahren) der Stadt Stolberg mit
gleich zwei französischen Gemeinden Faches-Thumesnil und Valognes
den musikalischen Rahmen gegeben haben.
Die Repräsentanten der drei Städte und die anwesende
Bevölkerung haben sich in den sorgfältig ausgewählten
Liedern aus beiden Ländern wiedererkannt und waren unserem Chor
sehr dankbar. Für die Menschen ist es immer wieder ein Erlebnis
festzustellen, dass Choristen aus anderen Ländern sich mit ihrer
eigenen Musikliteratur befassen. Die Freude, die die Troubadours
ausstrahlten, hat sich auf die Zuhörer übertragen.
Erik Cummerwie
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| Deutsch-Französisches Treffen München-Aurillac in Rom! |
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Die Idee einer
Chorreise nach Italien gebührt unserem Chorleiter Roberto Seidel.
Dazu kam der Gedanke eines deutsch-französischen Treffens mit dem
Deutsch-Französischen Chor Multiphonie aus Aurillac. Dieses
Projekt eines Deutsch-Französischen Chortreffens an einem dritten
Ort war ein Novum!
Wir hatten großes Glück, denn dank der „ad hoc“
Hilfe von Michèle Cordier, einer der ChorleiterInnen aus
Aurillac, konnte unser durch die kurzfristige Verhinderung unseres
Münchner Chorleiters gefährdetes musikalisches Projekt doch
noch stattfinden.
Unsere beiden Chöre haben am 24.05.2010 die Pfingstmesse in der
Basilika San Paolo fuori le Mura musikalisch umrahmt. Hauptprogramm:
die Messe in Cis-moll von Louis Vierne. Die junge Organistin Sul Bi Yi
hat uns brillant begleitet. |
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Der Aufstieg der spanischen Treppe, sowie die Besichtigung der
Gärten der Villa Medici – eine Kultstätte für Franzosen- waren Anlass
zu vielen deutsch-französischen Ständchen.
Ein musikalischer „bunter
Abend“ unter der Leitung von Daniel Bayle, Caroline Heslouis und
Michèle Cordier hat dieses schöne Treffen noch besiegelt und gezeigt,
dass wir in der Tat eine große musikalische Familie sind.
Dorothée Jacquot-Weber und Solange Debord
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30 Jahre und kein bisschen leise – der DFC Bonn feiert Geburtstag
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Runde
Geburtstage sind ein willkommener Anlass, Freunde und Verwandte von nah
und fern wieder zu sehen. So halten es auch die
Deutsch-Französischen Chöre, die dank der zahlreichen
Jubiläen über die Jahre zu einem dichten Netz
persönlicher Freundschaften zusammengewachsen sind. An Christi
Himmelfahrt war es endlich soweit: der Chor aus Lyon reiste, neben
Delegierten aus anderen Chören – darunter als Ehrengast
Bernard Lallement, spiritus rector der Deutsch-Französischen
Chöre – und zahlreichen Ehemaligen, an, um mit den Bonnern
gemeinsam zu feiern und zu singen. Lyon, Tor zum sonnigen Süden,
Stadt der legendären „traboules“ und Heimat von Paul
Bocuse: das setzte kulinarische Standards, die den teutonischen Ehrgeiz
anstachelten. Und so standen die folgenden drei Tage im Zeichen von
gemeinsamen Proben und Feiern, bei denen das leibliche Wohl nicht zu
kurz kam. Musikalischer Höhepunkt war das Konzert in der Bonner
Kirche St. Remigius am Samstagabend. Auf dem Programm stand neben dem
Miserere c-moll des barocken Kapellmeisters Johann Adolf Hasse das
berühmte Mozart-Requiem in d-moll. Unter dem Dirigat des Bonner
Chorleiters Stefan Mohr gelang eine packende Darbietung des
Meisterwerks, bei der Elsa Goujon-Grégori, Chefin in Lyon, als
Solo-Sopranistin brillierte. Dank der Lyoner kam auch der Bonner Titan
Ludwig van Beethoven zu seinem Recht: beim freitäglichen
Jubiläumsfest präsentierten sie eine Schau avantgardistischer
Chormode, von sportlich bis mondän, die in einer furiosen
Darbietung des Schlusschores der Neunten Sinfonie gipfelte.
Während die Götterfunken nur so sprühten, wünschten
sich alle Choristen ein baldiges Wiedersehen, diesseits oder jenseits
des Rheins.
Christiane Schmeken
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| Fokus |
| Die DFC Dresden und Freiburg ausgezeichnet! |
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| Duplizität der Ereignisse? |
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Eigentlich
wollten wir, der DFC Dresden, schon im vergangenen Jahr am Wettbewerb
des Ostsächsischen Chorverbandes teilnehmen und hatten die
„Pflichtliteratur“ hart erarbeitet. Einen Tag vor dem
Ereignis mussten wir absagen, da unsere Chorleiterin Carola Rühle
erkrankt war. Alles Mühen umsonst…
Für den 09. Mai 2010 hatte nun der Westsächsische Chorverband
einen Wettbewerb ausgeschrieben. Wir wollten es versuchen, begannen
erneut fleißig zu proben (natürlich wieder andere
Stücke) und freuten uns auf die Fahrt nach Chemnitz.
Am 07.05. erkrankte Carola… Was tun? Wieder absagen? Die
Enttäuschung im Chor war groß. Also wagten wir das Spiel mit
dem „Großen Unbekannten“: Am 03. Mai hatte sich ein
junger Mann im Chor vorgestellt, der Stimmgruppenproben übernehmen
wollte. Wir kannten ihn nicht und er kannte uns nicht. Wir baten ihn,
das Dirigat zum Wettbewerb zu übernehmen, organisierten für
Samstag eine Kennenlernprobe und er sagte zu.
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So fuhren wir am nächsten Tag nach Chemnitz zum Wettbewerb,
starteten in der Kategorie „Kammerchor“, sangen unsere Stücke (H.
Schütz „So fahr ich hin“, F. Hensel „Schilflied, Erdmann „Ach, Elslein,
liebes Elslein mein“ und das „Ecce virgo“ von Sommerro) und trauten
unseren Ohren nicht, als wir zur „Urteilsverkündung“ aufgerufen wurden:
eine Goldmedaille und ein dritter Platz (mit nur zwei Punkten Abstand
zum 2. Platz!).
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(c)Matthias Hieke |
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Der Mann, der so mutig das Dirigat übernommen
hatte, heißt Arvid Heubner. Er erhielt von der Jury einen Sonderpreis
fürs Dirigieren. Die Freude und Überraschung war allseits groß.
Inzwischen hat Arvid mit uns gemeinsam zwei weitere Auftritte gemeistert:
Natürlich
nahmen wir auch in diesem Jahr an der Fête de la Musique teil, die
unser Chor vor 4 oder 5 Jahren auch nach Dresden „geholt“ hat, und
deren Organisation jetzt in den Händen des Institut Francais liegt. Am
letzten Wochenende im Juni findet seit 20 Jahren das Elbhangfest als
buntes Kultur- und Straßenfest zwischen der Loschwitzer Brücke „Blaues
Wunder“ und dem Pillnitzer Schloss statt. Wir durften ein kleines
abendliches Konzert im Schlosspark geben und danach in die
Sommerferien starten.
Ilona Grabe
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| Der Europäische Regio-Chor-Preis geht an den Deutsch-Französischen Chor Freiburg! |
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Am 8. Mai wurde der DFC Freiburg
von der Stiftung Pro Europa mit dem Europäische Regio-Chor-Preis
geehrt. Wie die (beigefügte) Urkunde es auch belegt, wurden damit
sowohl "das hohe gesangliche Niveau une die künstleriche Leistung
des Chores" gewürdigt als auch "seinen großen Beitrag zum
kulturellen Dialog." - So viel Lob an einem Tag hatten wir seit langem
nicht mehr bekommen...
Nicht desto tzrotz bleibt der Chor sehr bescheiden und bereitet sich
fleißig auf die am Wochenende stattfindenden Konzerten zum Thema
Legenden und Mythen!
Frédéric Trinques
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| Europas Kulturhauptstädte und der Chorgesang... |
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"Es wird sowieso zu viel geredet in der Welt, es sollte mehr gesungen werden."
Steven Sloane
Essen mit dem Ruhrgebiet, Istanbul, Pécs…was haben diese
Städte bzw. Gegend gemeinsam? Na klar, alle drei sind Europas
Kulturhauptstädte 2010. Jede von ihnen weist der (Chor-) Musik
einen besonderen Platz zu. Sehen wir uns einige Beispiele an...
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Der Tag des Lieds : 55 000 Choristen !
Am vergangenen 5. Juni hat am Ende von vier durch 600 Chorkonzerte im
ganzen Ruhrgebiet rhythmisierten Tagen der !SING – DAY OF SONG
die Teilnehmer der drei Städte vereint und das Stadion von
Gelsenkirchen erbeben lassen. Ein buntes Mosaik von Choristen: 55000
Sänger waren der Einladung von Steven Sloane, musikalischer Leiter
des Symphonieorchesters von Bochum und künstlerischer Leiter
von Ruhr 2010, gefolgt, um in noch nie dagewesener Weise
gemeinsam zu singen, dazu noch in ausgezeichneter Gesellschaft : ein
Chor aus Istanbul, ein Männerchor aus Pécs, die Wise Guys und auch Bobby McFerrin wollten an diesem Ereignis
teilnehmen. An alle Hörer/ Choristen wurde eine
Gesangsbroschüre verteilt, und mit der Unterstützung des
Symphonieorchesters von Bochum wurde es...ein vielfältig-bunter
Abend: von den Beatles bis Beethoven, von Chören, die Lieder aus
Opern von Verdi und Bizet sangen, bis Herbert Grönemeyer,
Komponist von « Komm zur Ruhr », der offiziellen Hymne von
Ruhr 2010...ein unvergessliches Ereignis, ein nachahmenswertes Konzept!
Dabei ist von der industriellen Vergangenheit des Ruhrgebiets (ist) nur
noch wenig zu sehen: ein paar stillgelegte Hochöfen und ein zum
Konzert- und Veranstaltungssaal umgebauter Gasometer! Heutzutage ist
das Ruhrgebiet gleichbedeutend mit Natur und Kultur in allen Varianten
und einem herzlichen Empfang!
Fotos des !SING – DAY OF SONG in der Veltins Arena von Gelsenkirchen.
Ein in der Zeitschrift Neue Chorzeit im Mai 2010 auf Deutsch veröffentlichter Artikel.
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(c)RUHR.2010

(c)RUHR.2010/ Manfred Vollmer |
Pécs, die singende Europäische Kulturhauptstadt !
Vom 15. bis 22. August startet die ungarische Stadt Pècs mit
einem neuen Konzept: Pècs cantat, die singende Kulturhauptstadt
Europas! 22 Jahre nach einem historischen Festival (EUROPA CANTAT X von
1988), in Vorahnung des Falls des Eisernen Vorhangs und unter dem
Vorsitz des unvergessenen Marcel Corneloup (s. Hommage w.u.), lädt
diese lebendige Stadt Europa aufs Neue zum Singen ein.
Hauptsächlich ungarische, aber auch schwedische und kroatische
Chorleiter geben Choristen aller Niveaus und ganz verschiedener
Herkunft, die sich in einen der sechs angebotenen Workshops
eingeschrieben haben, Einblicke in die typischen Merkmale ungarischer
oder internationaler Musiktraditionen. Wenn Sie Ihre Ferienreise in
diese Gegend führen sollte, wäre es vielleicht eine Idee,
eins dieser Konzerte zu besuchen? Weitere Informationen unter www.pecscantat.hu.
Istanbul – Kunst, für und von allen
Istanbul, die Brücke zwischen Europa und Asien: an diesem
Schnittpunkt faszinierender kultureller Begegnungen steht die junge
Generation im Mittelpunkt von Istanbul 2010. Deshalb bietet die Stadt
in diesem Jahr den Kindern und Jugendlichen zusätzliche
Möglichkeiten, sich durch Theaterspiel, Tanz, Musik oder szenische
Künste auszudrücken, was diese jungen Mitbürger zu
Botschaftern der Künste macht. Durch Projekte in Zusammenarbeit
mit Schulen, aber auch durch über die ganze Stadt verteilte offene
Bühnen und nicht zuletzt die Teilnahme eines Amateurchors am Tag
des Lieds in Gelsenkirchen möchte Istanbul allen und jedem die
Möglichkeit geben, sich an diesem Großereignis des Jahres
2010 zu beteiligen.
Internetseite Istanbul 2010
Siehe dazu einen ergänzenden Artikel in der Zeitschrift « Sounds in Europe » des Europäischen Musikrates
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Nächstes Jahr in Estland...
Es gibt ein Land, in dem der Chorgesang zu Hause ist... willkommen in
Estland! Da wundert es wenig, wenn man feststellt, dass Tallinn,
Europas Kulturhauptstadt 2011, nicht zurückstehen will und
für das nächste Jahr zu einer Neuauflage seines
Sängerfests Laulupidu einlädt, wo sich am 3. Juli bis zu 100 000 Choristen einfinden werden. Danach findet vom 9. bis zum 17. Juli EUROPA CANTAT junior 6
wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt in Pärnu statt, und
schließlich wird vom 26. September bis zum 2. Oktober in Tallinn
das World Forum on Music stattfinden!
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(c)ToBreatheAsOne |
Essen lädt Europa zu einem gigantischen gemeinsamen Singen ein,
Pécs veranstaltet ein Festival, Istanbul macht den jungen
Generationen Mut, und Tallinn lädt die Jüngsten ein, aber
auch politische Amtsträger und musikalische Verbände...Lauter
Türen für neue Kooperationsmodelle zwischen chorischer Praxis
auf Amateurebene und einem größeren politischen und
kulturellen Event. Ideen zur Weiterentwicklung im Hinblick auf
Marseille 2013?
Isabelle Métrope
Ein ganz ähnliches Vorhaben : Access ! Erstes
Junges
Europäisches Musikforum, ein von der Arbeitsgruppe Jugend des
Europäischen Musikrates initiiertes Treffen professioneller und
junger
Musiker, mit Studenten und Kunstorganisatoren unter 30 Jahren, in
Turin, Italien, vom 15. bis 17. Oktober 2010. Ein vom Europäischen Musikrat, Europa Cantat, FENIARCO (italienischer Chorverband), Jeunesses
Musicales Internationales, dem Italienischen Musikrat und der Association
Européenne des Festivals organisiertes Ereignis. Informationen und
Anmeldung unter www.emc-imc.org/working-group-youth/access |
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| Der Verband ist auf Facebook! Sie finden uns hier |
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| Aktuelle Termine |
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Eurochorus 2010 war ein Erfolg!
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Eurochorus
2010 ist mit zwei tollen Konzerten zu Ende gegangen. 100 Choristen aus
mehreren europäischen Ländern, unter ihnen etwa zwanzig aus
DFCs, haben den Elias von Mendelssohn interpretiert. Sie wurden vom
Orchester Musica d'Oc unter der Leitung von Lorraine Gariépy und
Andreas Foerster begleitet.
Das Ereignis war gleichzeitig auch eine Herausforderung: das
Ausarbeiten zweier Stunden (schöner!) Musik in nur zehn Tagen!
Eine Aufgabe, die mit Schwung, Begeisterung und Emotion gemeistert
wurde.
Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern. Auf der Facebook-Seite von Eurochorus finden Sie Fotos des Treffens, von den Proben und den Momenten der Entspannung... und bald auch von den Konzerten!
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auch auf dem Eurochorus Blog
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(c)Isabelle Métrope |
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Die Choralies rücken näher!
Dort können Sie unseren Verband bei zwei Terminen musikalisch treffen:
Mittwoch, den 4. August, 17 Uhr
Cathédrale von Vaison
Konzert unseres Projektchores: die Chorales Franco-Allemandes
Programm: Requiem (M. Duruflé), Domine non Secundum und Ave
Maria (C. Franck) und Cantique de Jean Racine (G. Fauré). Die
Leitung hat der Chorleiter des Bonner DFC Stefan Mohr.
Eintritt: frei für Choralies-Teilnehmer, 16 € für andere Besucher (Abendkasse oder Vorverkauf bei den Choralies).
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Samstag, den 7. August, 14:30
Kirche von Rasteau
Abschlusskonzert des Choralies-Ateliers „Lore-Ley“ – deutsche und französische
Volkslieder im neuen Gewand,
geleitet vom Kölner DFC Chorleiter Andreas Foerster. Im zweiten
Konzertteil ist das Atelier „Frankreich trifft Schweden...“ unter der
Leitung von Gunnar Eriksson zu hören.
Eintritt frei! |
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| Frühere
Newsletters: Newsletter Nr. 1, Newsletter Nr. 2, Newsletter Nr. 3 |
Der Verband der
Deutsch-Französischen Chöre (VDFC)
Der Verband der
Deutsch-Französischen Chöre wurde 1983 von
Bernard Lallement gegründet. Derzeit sind 15 Chöre im
Verband Mitglied,
die sowohl in Frankreich als auch in Deutschland und Polen sitzen. Der
VDFC initiiert und unterstützt deutsch-französische
musikalische
Austausche, die die Völkerverständigung und
übernationale Freundschaft
fördern.
Einmal im Jahr versammeln sich Delegierte aller
Mitgliedschöre für ein Konferenzwochenende in einem
der drei Länder, um
sich über gemeinsame Anliegen auszutauschen, Konzerte und
Austausche zu
planen und Vorschläge für die Chorarbeit
auszuarbeiten.
Der Vorstand
besteht aus Chorsängern der Mitgliedschöre, derzeit
aus Frankreich und
Deutschland. Präsident ist seit vielen Jahren das Bonner
Chormitglied
Erik Cummerwie.
Der Verband der Deutsch-Französischen Chöre ist
Mitglied des internationalen Chorverbands „A Cœur Joie
International“ (ACJ-I) und der „Vereinigung
Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa“
(VDFG).
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Impressum
Edition:
Erik Cummerwie, Isabelle Métrope
Das Redaktionsteam bedankt sich bei Solange
Debord, Ilona Grabe, Dorothée Jacquot-Weber, Reinhard
Kißler, Dieter Menne, Florence Recoursé, Susanne Saeger,
Christiane Schmeken, Steffen Raphael Schwarzer und Frédéric Trinques für ihre Beiträge. |
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